Juist – Das Töwerland Ein magischer Name für eine magische Insel

Melanie Freese
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Von Melanie Freese
| 01.04.2025 12:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Juist wird von den Einheimischen und vielen Liebhabern der Insel liebevoll Töwerland genannt.  Foto: Lars Wehrmann
Juist wird von den Einheimischen und vielen Liebhabern der Insel liebevoll Töwerland genannt. Foto: Lars Wehrmann
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Das Zauberland lockt: Der Beiname „Töwerland“ passt für die Insel Juist – hier wird der Alltagsstress der Besucher im Nu weggezaubert. Der Spitzname kommt also nicht von ungefähr!

Wer einmal auf der Ostfriesischen Insel Juist war, weiß, dass die Insel einen irgendwie ganz besonderen Zauber ausstrahlt. Doch dieser Zauber ist nicht nur spürbar, sondern auch im Namen verankert. Juist wird von den Einheimischen und vielen Liebhabern der Insel Töwerland genannt. Aber warum trägt die Insel diesen mystischen Namen?

Töwerland – das Land des Zaubers

Der Name Töwerland kommt aus dem friesischen Wort „Töwer“. Töwer bedeutet so viel wie „Zauber“. In Kombination mit „Land“ wird der Name zu einem Zauberland – und tatsächlich, wer einmal den Fuß auf diese Insel setzt, wird schnell feststellen, dass der Name mehr als passend ist. Die Entschleunigung beginnt bereits nach Ankunft des Fährschiffs von Norddeich im Hafen von Juist. Die rund 17 Kilometer lange Ostfriesische Insel (ihre maximale Breite beträgt dafür nur rund 500 schlanke Meter) ist weitgehend autofrei und verleiht der Insel eine paradiesische Ruhe.

Der Name ist übrigens kein neuer Einfall der Inselbewohner, sondern stammt aus einem alten Seemanslied des 19. Jahrhunderts, über das die „sieben Schwestern“, die sieben ostfriesischen Inseln, besungen werden:

Wangeroog de Schoone Spiekeroog de Gröne Langeoog dat Botterfatt Baltrum nöm wi Sandgatt Nördernee dat Roverland Juist dat is dat Töwerland

Der Zauber von Juist – mehr als nur ein Name

Hier gibt es keine Hektik, keinen Verkehrslärm – nur das sanfte Rauschen des Meeres und das Rufen der Möwen. Juist ist ein Ort, an dem die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Vielleicht liegt es daran, dass der Alltag eine andere Geschwindigkeit hat, wenn Kutschen gemächlich ihre Runden über die Insel ziehen. Vielleicht ist es auch einfach diese ganz besondere Ruhe, die nur auf einer Insel herrschen kann, die keine Autos kennt.

Ob es nun an der Ruhe, an dem weiten Blick über das Meer oder dem weichen Sand unter den Füßen liegt – das muss wohl jeder für sich entscheiden.

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